Begleitung im Arbeitsumfeld · Schweiz

Was danach kommt, zählt. Auch bei der Arbeit.

Trauer und schwere Krankheit bleiben nicht vor der Bürotür. Après hilft Schweizer Unternehmen, diesen Momenten mit den richtigen Worten, konkreten Orientierungshilfen und spezialisierter menschlicher Begleitung zu begegnen.

Ein menschlicher Umgang mit Situationen, die kein Unternehmen ausschliessen kann.

Klarheit  ·  Fürsorge  ·  Kontinuität

01 / Unser Angebot

Eine gute Antwort beginnt, bevor sie nötig wird.

01 — Vorbereiten

Kultur & Sensibilisierung

Referate und Workshops, die Geschäftsleitung, HR und Teams eine gemeinsame Sprache für schwierige Situationen geben.

02 — Gestalten

Richtlinien & Abläufe

Trauerrichtlinien und konkrete Vorgehensweisen, gemeinsam mit dem Unternehmen und passend zu seinem Alltag entwickelt.

03 — Dasein

Menschen & Teams

Spezialisierte Begleitung für Betroffene sowie Orientierung für Führungspersonen und Teams.

02 / Wann

Wenn das Leben sich verändert, verändert sich auch die Arbeit.

01

Nach einem persönlichen Verlust

Mitarbeitende in der Trauer begleiten und eine Rückkehr an den Arbeitsplatz ermöglichen, die ihr eigenes Tempo respektiert.

02

Nach dem Tod eines Teammitglieds

Teams und Führungspersonen dabei helfen, gemeinsam zu reagieren, Abschied zu nehmen und die ersten Tage zu gestalten.

03

Rückkehr nach einer Krebserkrankung

Eine durchdachte Rückkehr gestalten, mit Blick auf die betroffene Person, das Team und den Arbeitsalltag.

04

Bei einer Diagnose ohne Aussicht auf Heilung

Den Wünschen der betroffenen Person, ihrer verbleibenden Zeit bei der Arbeit und dem Übergang im Team Raum geben.

Unser Fokus liegt auf dem Arbeitsumfeld. Die Unterstützung pflegender Angehöriger und die Sterbebegleitung zu Hause gehören nicht zum Angebot von Après.

03 / Unser Ansatz

Keine Floskeln. Sondern wirklich da sein.

Es gibt nicht immer die richtigen Worte. Aber Unternehmen können lernen, zuzuhören, angemessen zu handeln und präsent zu bleiben.

Après verbindet spezialisiertes Wissen über Trauer und das Lebensende mit einem konkreten Verständnis des Arbeitsalltags. Gemeinsam mit Unternehmen entwickeln wir Antworten, die die betroffene Person respektieren, das Team stärken und Führungspersonen Sicherheit im Handeln geben.

04 / Für HR-Teams

Fragen aus dem HR-Alltag.

Praktische Orientierung für Schweizer Unternehmen. Jeder Fall verdient zugleich eine individuelle Antwort.

Was sollte HR tun, wenn eine mitarbeitende Person trauert?

Fragen Sie zuerst, was die betroffene Person braucht, statt Annahmen zu treffen. Bestimmen Sie gemeinsam eine Ansprechperson und vereinbaren Sie, was das Team erfahren darf und wie der Kontakt während der Abwesenheit aussieht. Stimmen Sie vor der Rückkehr eine vorübergehende Verteilung der Aufgaben und mögliche Anpassungen ab; fragen Sie auch in den folgenden Monaten nach, ohne der Trauer eine feste Frist zu setzen.

Wie viele freie Tage stehen bei einem Todesfall in der Schweiz zu?

In privatrechtlichen Arbeitsverhältnissen sieht Art. 329 Abs. 3 OR die üblichen freien Stunden und Tage vor, aber keine feste Zahl von Trauertagen. Prüfen Sie Arbeitsvertrag, Personalreglement, einen allfälligen GAV und den Einzelfall; für öffentlich-rechtliche Anstellungen können andere Regeln gelten. Darüber hinaus können Unternehmen freiwillig grosszügigere Regelungen vorsehen und auch bedeutsame Beziehungen ausserhalb der formellen Verwandtschaft berücksichtigen.

Wie schützen wir Gesundheitsdaten und die Privatsphäre?

Klären Sie mit der Person, was wann und mit wem geteilt werden darf. Beschränken Sie den Zugang auf arbeitsrelevante Informationen und geben Sie keine medizinischen Einzelheiten im Team weiter. In der Schweiz muss die Bearbeitung von Personaldaten verhältnismässig sein.

Wie gelingt die Rückkehr nach einer Krebserkrankung?

Erstellen Sie mit der betroffenen Person einen Rückkehrplan, bei Bedarf mit stufenweisem Pensum oder angepassten Aufgaben, und überprüfen Sie ihn regelmässig. Beziehen Sie arbeitsmedizinische Fachpersonen auf geeignetem Weg ein und achten Sie darauf, dass die Person über Mitteilungen ans Team mitbestimmt.

Was tun, wenn jemand aus dem Team stirbt – auch durch Suizid?

Klären Sie die Fakten und stimmen Sie nach Möglichkeit mit der Familie ab, welche Informationen vor einer respektvollen Mitteilung weitergegeben werden dürfen. Bieten Sie dem Team eine freiwillige Form des Gedenkens und Unterstützung an und bleiben Sie auch längerfristig im Gespräch. Bei einem Suizid braucht es ein eigenes Vorgehen und spezialisierte psychologische Unterstützung; spekulieren Sie nicht über Ursachen.

Wie begleiten wir eine Person mit einer Diagnose ohne Aussicht auf Heilung?

Richten Sie sich nach den Wünschen der Person: Was soll bekannt werden, wie möchte sie weiterarbeiten und wie Abschied nehmen? Planen Sie gemeinsam Aufgaben und Übergabe. Après begleitet die Situation im Arbeitsumfeld, nicht medizinische Entscheidungen oder die Betreuung zu Hause.

Wir haben bereits ein EAP. Was ergänzt Après?

Ein EAP, also ein allgemeines Mitarbeitendenberatungsprogramm, kann wertvoll sein. Après spezialisiert sich auf Trauer, die Rückkehr nach Krebs und das Lebensende bei der Arbeit – mit Unterstützung für Teams und gemeinsam entwickelten Richtlinien. Das ergänzt bestehende Angebote.

Wie starten wir, und was kostet das?

Buchen Sie ein Erstgespräch. Je nach Bedarf kann ein Workshop, eine gemeinsam erarbeitete Richtlinie oder die Begleitung einer konkreten Situation der erste Schritt sein. Umfang und Preis besprechen wir mit jedem Unternehmen; hier wird kein Pauschaltarif genannt.

Schweizer Referenzen: SECO (Freizeit) · HETSL (Leitfaden zu Trauer) · EDÖB (Personaldaten) · Krebsliga Schweiz (Krebs und Arbeit). Allgemeine Informationen; im Einzelfall sind die anwendbaren Regeln zu prüfen.

Ins Gespräch kommen

Geben wir dem Danach Raum.

Erzählen Sie uns, was Ihr Unternehmen beschäftigt. Ein erstes Gespräch ist ein guter Anfang.

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